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Kraftwerk Hirschfelde

Der kolossale Kraftwerkbau in Hirschfelde zählt zu den traditionsreichsten industriellen Arbeitsstätten der Oberlausitz. Bereits 1911 wurde ein erster Kraftwerkbau errichtet. Erweitert wurde er von 1921 bis 1925. Die bis heute erhaltene, gigantische Stahlbetonskelettkonstruktion ist mit farbigem Klinkermauerwerk ausgefacht und trägt ein über 150 Meter langes Satteldach. Mehr als 80 Jahre war das Kraftwerk in Betrieb und wurde fortlaufend den wechselnden Bedürfnissen angepasst. Braunkohle bezog man bis Anfang der 1980er Jahre aus den nahe gelegenen Tagebauen in Polen; das brachte dem Werk die Bezeichnung »Friedensgrenze« ein. 1992 wurde es stillgelegt und im selben Jahr bereits unter Denkmalschutz gestellt werden. Durch die Gründung einer Stiftung wurde das Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und beherbergt heute eine Ausstellung mit Exponaten aus der Zeit des Kraftwerkbetriebs.

Adresse:
Straße zum Kraftwerk 3, 02788 Zittau
Architekt:
u. a. Werner Issel (1884 – 1974)
Bauzeit:
1921 – 1925
Hinweis:
Ausstellungen im Kopfbau Donnerstag 9 – 15 Uhr, Führungen nach telefonischer Vereinbarung